Passt das zusammen? Eine in die Jahre gekommene, liebenswerte Betriebsform und moderne Managementtechniken?
Warum denn nicht?!
Der Betriebsvergleich des Zentrums für Betriebswirtschaft im Gartenbau zeigt durchaus erfolgreiche Unternehmen, die nach wie vor alle Formen der wirtschaftlichen Leistung erbringen:
- Produktion
- Handel
- Dienstleistung
Wie gelingt es solchen "Mehrspartenbetrieben", erfolgreich zu bestehen? Es ist nicht einfach, diese Betriebsstrukturen kaufmännisch zu durchleuchten und durch die Höhen und Tiefen der Branche sicher zu steuern. Erfolgreiche Betriebe pflegen nicht nur den örtlichen und regionalen Kontakt zu ihren Kunden, sie haben auch ihre Kosten im Griff. Hier kommt nun der Controlling-Ansatz ins Spiel.
Ziel sollte es sein, das allgemein bewährte und überlebensnotwendige Controlling-Konzept auch kleineren Betrieben zugänglich zu machen – ohne überzogene Bürokratie, ohne Zahlenhuberei und ohne Abhängigkeit von dauerhaftem Support durch einen externen Controller.
Das ist das Konzept eines neuen Seminarformats an der Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg, Hessen. Ein erster, sehr produktiver Workshop dieser Reihe hat sich im Januar 2026 mit dem Garten- und Landschaftsbau beschäftigt und in Kürze geht es um
- Einzelhandelsgärtnereien
- Gartenbaumschulen
- Friedhofsgärtnereien
Im Zentrum des Workshops stehen das Instrument der Plankostenrechnung und eine bewährte, professionelle Softwarelösung auf Excel-Basis. Die Teilnehmer werden aufgefordert, Ihre Daten mitzubringen und im Seminar soweit wie möglich die wichtigsten Entscheidungsgrundlagen zu erarbeiten:
- Kalkulationsgrundlagen für die verschiedenen Arbeitsbereiche, wie Gemeinkostenzuschläge, Kalkulationslöhne und Stundenverrechnungssätze
- Soll-Kennzahlen für die anschließende, kontinuierliche Erfolgskontrolle
Ein Webinar in zeitlichem Abstand soll die Implementierung im eigenen Unternehmen unterstützen.
Zum Detailprogramm und zur Anmeldung geht es >>>hier.

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Wolfgang Ziegler (Mittwoch, 18 März 2026 13:39)
Nachtrag in eigener Sache:
Der Workshop wurde seit einem halben Jahr beworben. Bis heute zwei Anmeldungen:
- Ein Hofladen
- Eine Organisation der Lebenshilfe
Die eigentliche Zielgruppe hat keine Probleme oder bekommt den Kopf vor lauter Problemen nicht frei. Jedenfalls vergebene Liebesmüh auf Seiten der Organisatoren.